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  Scandlines fährt planmäßig und immer grüner weiter – Corona hin oder her

Pressemitteilung -

Scandlines fährt planmäßig und immer grüner weiter – Corona hin oder her

Im ersten Halbjahr 2021 hatte Corona Europa immer noch fest im Griff, und besonders der Pkw- und Passagierverkehr der Reederei Scandlines wurde mit zahlreichen und drastischen Einschränkungen stark beeinträchtigt. Während Scandlines nichtdestotrotz ihre grüne Reise fortgesetzt hat, wurden die Reisebeschränkungen in Europa allmählich gelockert, und der Fährverkehr zwischen Deutschland und Dänemark beginnt sich zu normalisieren.

Seit dem Ausbruch von COVID-19 hält Scandlines den Betrieb auf beiden Routen Puttgarden-Rødby und Rostock-Gedser aufrecht, nicht zuletzt um Frachtkunden und somit kritische Lieferketten zu bedienen. Mit einer Steigerung von etwa 12 Prozent im Vergleich zum Vorjahr konnte sich vor allem der Frachtbereich positiv auf beiden Routen weiterentwickeln. Dagegen führten die Reisebeschränkungen zu einem erheblichen Rückgang des Passagierverkehrs. Die Route Rostock-Gedser ist weniger stark betroffen und konnte sich auf einen Rückgang von etwa 18 Prozent verglichen mit dem Jahr 2020 beschränken.

Dank einer längeren Zeit mit niedrigeren Inzidenzen konnten wir wieder mehr Passagiere an Bord begrüßen. Im Juni wurden immer mehr Catering-Outlets und Geschäfte an Bord der Scandlines Fähren wieder geöffnet und in diesem Zuge auch mehr Mitarbeiter aus der Kurzarbeit zurückgeholt.

Trotz dieser anspruchsvollen Marktverhältnisse setzte Scandlines die grüne Reise fort. Die Hybridfähre „Copenhagen“, die zwischen Rostock und Gedser verkehrt, fährt seit einem Jahr mit einem 30m hohen Rotorsegel der Firma Norsepower Oy Ltd. Das Rotorsegel ist eine moderne Version eines Flettner-Rotors, einem rotierenden Zylinder, dessen Technologie auf dem Magnus-Effekt basiert und das Schiff durch Windenergie vorantreibt. „Durch die Installation des Rotorsegels können die CO2-Emissionen um durchschnittlich vier bis fünf Prozent reduziert werden, und wir bewegen uns somit einen weiteren Schritt in Richtung grüne Fährschifffahrt“, berichtet Heiko Kähler, Geschäftsführer der Scandlines Deutschland GmbH.

Damit hört es aber noch lange nicht auf: Scandlines hat kürzlich Verträge geschlossen, um die Büros der Reederei an Land sowohl in Deutschland als auch in Dänemark mit grünem Strom zu versorgen; auf unseren Fähren läuft ein großes Projekt zur Abfallsortierung an Bord; wir kämpfen gegen Lebensmittelverschwendung, indem wir Gerichte portionsweise anrichten und wiegen, was entsorgt werden muss. Auch das Projekt neue Antriebe auf den Hybridfähren der Route Puttgarden-Rødby ist in vollem Gang und acht von 16 Antrieben sind schon gewechselt worden. Mit der 13 Mio. EUR Investition werden der Unterwasserschall und Vibrationen, die durch Scandlines‘ Hybridfähren auf der Strecke Puttgarden-Rødby verursacht werden, zum Nutzen des maritimen Lebens in der Fehmarnbelt Region reduziert. Zudem werden durch den homogeneren Flow des Wassers während des Antriebs Emissionen wie CO2verringert.

Corona ist jedoch weiterhin ein richtig lästiger Begleiter. Nicht nur, dass die Beschränkungen aufgrund von Corona unseren Passagierverkehr stark dezimiert haben, auch erschwert das Virus zudem unseren gesamten Alltag. „Ich möchte unsere Mitarbeiter für ihre große Flexibilität im vergangenen Jahr loben. Es hat zahlreiche Schutzmaßnahmen der Bundesregierung gegeben, die wir teilweise sehr kurzfristig umsetzen mussten. Aber alle haben an einem Strang gezogen und somit sind wir bislang ganz gut durch die Krise gekommen,“ sagt Heiko Kähler, Geschäftsführer der Scandlines Deutschland GmbH.

Scandlines ist ein führendes Unternehmen im Bereich grüner Fährfahrt. Wir werden unsere Wettbewerbsfähigkeit in den kommenden Jahren weiter verbessern und auch nach der geplanten Eröffnung der Festen Fehmarnbelt-Querung weiterfahren – sowohl auf der Route Rostock-Gedser als auch auf der Route Puttgarden-Rødby. Wir werden wettbewerbsfähig sein und eine zuverlässige, grüne und wirtschaftlich attraktive Alternative zum Tunnel bieten.

Die Sommersaison läuft bereits, und Scandlines ist gut gerüstet, um den zahlreichen Reisenden den gewohnt guten Service auf den Überfahrten zwischen Deutschland und Dänemark zu bieten.

In einem Monat, zum 01. September 2021, tritt der neue Scandlines CEO, Carsten Nørland, seine Stellung an. Bis dahin führt Søren Poulsgaard Jensen seine Arbeit für Scandlines fort und wird außerdem dazu beitragen, bis Mitte September einen reibungslosen Übergang für den neuen CEO sicherzustellen.

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Über Scandlines

Scandlines ist eine moderne und innovative Fährreederei, die konsequent einer grünen Vision für die Zukunft folgt. Wir sind stolz auf unsere gute deutsch-dänische Zusammenarbeit, die, bezogen auf den maritimen Bereich, historisch bis in das Jahr 1872 zurückreicht.

Auf unseren zwei Fährrouten bieten wir eine hohe Frequenz und eine große Kapazität an. Sechs unserer sieben Fähren sind Hybridfähren und eine davon ist darüber hinaus mit einem innovativen Rotorsegel ausgestattet. Das alles trägt dazu bei, unsere Fähren grüner zu machen.

Unser Kerngeschäft besteht aus den effizienten und zuverlässigen Transportdienstleistungen sowohl für Passagiere als auch für Frachtkunden. Im Mittelpunkt steht dabei immer, unseren Kunden ein einzigartiges Erlebnis zu bieten und all dieses ungeachtet davon, ob an Bord unserer Fähren oder in unseren BorderShops.

Auf über 41.500 Abfahrten mit sieben Fährschiffen transportiert Scandlines in einem normalen Jahr mehr als 7 Millionen Passagiere, 1,7 Millionen Pkw und circa 700.000 Frachteinheiten auf den Routen Puttgarden-Rødby und Rostock-Gedser pro Jahr.

Pressekontakt

Anette Ustrup Svendsen

Anette Ustrup Svendsen

Pressekontakt Head of Corporate Communications +45 26 777 000 (keine SMS)

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